Wirtschaft, Infrastruktur und Landwirtschaft
Afrika ist seit vielen Jahrzehnten einer der ärmsten Kontinente der Erde, obwohl er in vielen wirtschaftlichen Bereichen durchaus Potential hat, mit anderen Ländern mitzuhalten. Eine mangelnde Infrastruktur, geringe finanzielle Mittel und politisch unstabile Verhältnisse tragen dazu bei, dass das Land wirtschaftlich eher schlecht abschneidet. In den meisten Teilen Afrikas gibt es nur sehr kleine Betriebe, vor allem in der Landwirtschaft, die lediglich für die Eigenversorgung der Bevölkerung aufkommen. Arbeiter verkaufen nur geringfügig und erzielen dementsprechend nur ein minimales Einkommen, wenn sie überhaupt ein Einkommen erzielen. Zudem ist eine sehr ungleiche Verteilung von Bodenschätzen und Industrien in Afrika deutlich spürbar. Während einige Länder im Süden und Westen des Kontinents konstant exportieren und Einnahmen – wenn auch nur wenig – erzielen können, herrschten in anderen Regionen Armut und Krankheit vor.
Wichtige Exportgüter Afrikas sind Erdöl und Rohstoffe, wie Gold, Kupfer und Diamanten. Das Land besitzt zum Teil riesige Ölfelder und findet immer mehr Abnehmer aus Übersee. Industriell kann Afrika kaum mithalten; die Exportzahlen sind in diesem Wirtschaftssektor seit 1960 nicht gestiegen. Auch die Holzwirtschaft ist kein erfolgversprechender Wirtschaftszweig mit Gewinngarantie. Die Nachfrage an wertvollem Schnittholz beschränkt sich lediglich auf regionaler Ebene und findet nur geringfügig internationale Abnehmer.
Die Infrastruktur Afrikas ist zwar in den letzten Jahren durch internationale Hilfe deutlich verbessert worden, dennoch ist sie im Vergleich zu anderen Ländern eher mangelhaft und unterentwickelt. Dadurch kann auch die Wirtschaft nicht wachsen und Geld ins Land fließen – ein echter Teufelskreis, aus dem Afrika ohne Hilfe wohl nicht herausfindet. Auch im Bereich der Infrastruktur gibt es wieder deutliche Ungleichverteilungen im Land. Große Städte und Touristenhochburgen haben ausgebaute Straßen- und Eisenbahnnetze, während man andere Regionen Afrikas nur unzureichend erreichen kann. Der Zugriff auf Verkehrsmittel ist eher beschränkt und Ortschaften auf dem großen Kontinent kaum miteinander vernetzt. Es gibt nur drei bekannte internationale Flughäfen in Afrika, die alten Schiffe eignen sich nur noch für den Transport von Gütern, nicht mehr für den Personenverkehr.
Zieht man den Bogen von Afrika zu Europa, so wird deutlich, dass hier grundlegende Unterschiede im Hinblick auf Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und viele weitere Aspekte zu erkennen sind. Betrachten wir die Hotelbranche: Ein Hotel in Europa, wie beispielsweise ein familienfreundliches Hotel in Hinterglemm, liegt weit über dem Standard von Hotels in Afrika. Natürlich ist hier anzumerken, dass hier immer wieder die Gegend ausschlaggebend ist. Einen Eindruck von einem Hotel in Europa, das einem ausgezeichneten Standard entspricht, erhalten Sie hier auf dieser Webseite.
Die Landwirtschaft ist übrigens der wichtigste Zweig des Landes. Afrika ist regelrecht von ihr abhängig, obwohl auch hier die Exportzahlen eher gering sind. Rund 60 Prozent aller arbeitsfähigen Afrikaner arbeiten in der Landwirtschaft, sind in Besitz kleiner Betriebe und Plantagen. Viele Arbeiter sind jedoch nur Tagelöhner, weil große Farmen in Besitz von Europäern sind. Hauptsächlich wird in Afrika Kaffee, Baumwolle und Kakao angebaut und exportiert. Aufgrund extremer Preisschwankungen auf dem Weltmarkt, ist Afrika aber nicht wirklich konkurrenzfähig und kann kaum mithalten. Viele Lebensmittel und Textilien werden eigennützig angebaut und verarbeitet, um die eigene Bevölkerung zu versorgen.