Vegetation und Tierwelt in Afrika
Afrika ist ein riesiger Kontinent mit vielen verschiedenen Klima- und Vegetationszonen. Entsprechend der klimatischen Verhältnisse und Temperaturen sind in den einzelnen Regionen typische Tier- und Pflanzenarten zu entdecken, die in anderen Teilen des Landes meist nicht überleben können, weil sie sich eben nicht anpassen können.
Man unterscheidet aufgrund der jeweiligen Niederschlagsmenge grob fünf Vegetationszonen in Afrika.
Rund um den Äquator spricht man vom tropischen Regenwald, wo viele Pflanzenarten vorzufinden sind. Aufgrund der konstanten Temperaturen und hohen Luftfeuchtigkeit können Pflanzen hier ideal wachsen und die Region erscheint immer grün und bewachsen. Hauptsächlich Kriechpflanzen, Sträucher und bis zu 40 Meter hohe Bäume wachsen und gedeihen in dieser Vegetationszone.
Eine weitere Zone wird als Feuchtsavanne beschrieben. Hier sind die Temperaturen nicht so konstant und es kann durchaus eine mehrmonatige Trockenheit herrschen. Daher sieht man hier vorrangig Grasflächen, nur wenige Baumgruppen und eher kleine Wälder. Ist jedoch Regenzeit, ist auch in der Feuchtsavanne ein dichter Baumbestand sichtbar und zahlreiche Pflanzen können ungehemmt heranwachsen.
Die Dornbuschsavanne ist eine weitere Vegetationszone des schwarzen Kontinentes. Hier ist es eher trocken und man sieht vorrangig verdorrtes Gras und trockenes Gehölz.
In der Wüste befinden sich alle Pflanzenarten, die in der Lage sind, über einen längeren Zeitraum viel Wasser zu speichern. Dazu zählen Kakteen und Agaven. Sonst sind diese Regionen sehr kahl und die Temperaturen heiß.
Das Mittelmeergebiet, welches häufig von Touristen bereist wird, ist eine regnerische und milde Zone, wo es schön grün und angenehm ist.
Die Tierwelt Afrikas ist faszinierend und zieht immer wieder zahlreiche Touristen an. Über 1200 Säugetiere und 2500 Vogelarten sind in Afrika beheimatet, leben in Wildschutzgebieten und Nationalparks. Abenteuerliche Safaris sind seit Langem eine hervorragende Einnahmequelle des Landes und beliebter denn je.
Afrika kann in drei verschiedene Tierregionen unterteilt werden. Die meisten landestypischen Tiere (Die großen afrikanischen Fünf: Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel) befinden sich südlich der Sahara. Im Regenwald sind vorrangig Kletter- und Flugtiere zu sehen, sowie Insekten und Wasservögel an den kleinen Seen und Bächen. Pelikane, Flamingos und Störche tummeln sich überall und ziehen die Blicke von Touristen immer auf sich.
In der Sahara leben all die Tiere, die sich an die klimatischen Verhältnisse der Wüste anpassen können – das heißt mit heißen Temperaturen, wenig Wasser und geringer Vegetation leben. Zu diesen Tierarten zählen Reptilien, Insekten, Füchse und Hasen.
Die letzte der drei Zonen der Tierwelt ist der Norden Afrikas, wo eigentlich nicht viele landestypische, sondern eher uns bekannte Tiere leben. Da der Norden Afrikas an Asien grenzt, sind eben vorrangig Tiere zu finden, die auch in Asien und Europa leben. Dazu gehören Ziegen, Kamele, Schafe und Rotwild.