Sonnenschutz in Afrika

Wer einen unvergesslichen Urlaub in den wunderschönen Gegenden Afrikas verbringen möchte, der sollte einige wichtige Aspekte zum Thema Sonnenschutz gut beachten. Tatsache ist, dass die Sonneneinstrahlung in Afrika deutlich stärker ist als in den europäischen Breiten. Aufgrund dessen sollte keinesfalls mit einem Sonnenschutz, dessen Lichtschutzfaktor (LSF) unter 30 ist, verreist werden. Wer besonders viel Wert auf eine natürliche Bräune legt, der sollte sich in einem Fachgeschäft nach sogenannter Shea Butter oder Kaolin (Tonerde) erkundigen. Bei diesen beiden Gesichtsbutterprodukten handelt es sich um spezielle Cremen, die einerseits die Haut reinigen und sie andererseits ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen.

Was die Kleidung betrifft, so ist trotz der hohen Lufttemperaturen zu empfehlen, sich stets hautbedeckende, dünne Shirts überzuziehen. Faktum: Ein Sonnenbrand in Afrika kann nicht mit jenem verglichen werden, den man sich in Urlausländern wie Italien, Spanien oder Griechenland zuzieht. Wer sich in afrikanischen Gebieten einen Sonnenbrand holt, muss mit Brandblasen und schmerzhaften Hautverbrennungen rechnen. Sollte es jemanden gar ganz schlimm erwischen, so ist es sogar notwendig, einen Arzt zu konsultieren, um die Verbrennungen arzneitechnisch richtig zu behandeln.

Als ebenso äußerst wichtig erweist sich das Vermeiden von ständigem Aufenthalt in der prallen Sonne. Selbst am Morgen beim Frühstück sollte man sich auf alle Fälle unter die bei den Hotels auf den Terrassen angebrachten Sonnensegel setzen, da bereits um 8 Uhr morgens die Sonne eine immense Stärke verzeichnet. Wer sich auch zu Hause mit adäquaten Sonnensegeln ausrüsten möchte, der kann sich auf den zahlreichen Märkten in den Innenstädten umsehen, wo Sonnensegel Stoffe preiswert verkauft werden.

Darüber hinaus ist es ebenso zu empfehlen, die Hotelzimmer stets mit heruntergelassenen Rollos bzw. Jalousien zu verlassen. Afrikanische Rollos zeichnen sich durch licht- und luftundurchlässige Lamellen aus, wodurch infolgedessen keine Sonnenstrahlen in die Zimmer fallen können. Viele Touristen ergattern auf speziellen Märkten und Basars günstige Rollos, die sie extra für bestimmte Räume für das persönliche Eigenheim zu Hause mitnehmen – eine äußerst gute Idee, wenn man bedenkt, dass licht- und luftundurchlässige Rollos in Ländern wie Deutschland und Österreich noch nicht erhältlich sind. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Stärke der afrikanischen Sonneneinstrahlung nicht mit jener in Österreich oder Deutschland verglichen werden kann.